Der Impuls für den Tag

Der "Impuls für den Tag" ermutigt uns dazu, uns täglich einen Moment der Besinnung zu gönnen. Dieser kurze spirituelle Gedanke inspiriert uns, über unsere Beziehung zu Gott nachzudenken und unsere spirituelle Reise zu vertiefen.

 Durch den "Impuls für den Tag" nehmen wir uns bewusst Zeit für Gebet und Meditation, um die göttliche Anwesenheit im täglichen Leben zu spüren. Dies kann z. B. durch die Betrachtung von Heiligen- oder Bibelverse geschehen, die zur Selbstreflexion und geistigen Erneuerung anregen.

In einer schnelllebigen Welt bietet der "Impuls des Tages" eine Oase der Ruhe und spirituellen Erneuerung. Es ist eine Gelegenheit, das Wort Gottes in den Alltag zu integrieren und die christlichen Werte zu vertiefen. Dadurch wird der Glaube zu. Ist es jeweils der Blick in die Lesungen (besonders des EVANGELIUMS) der Tagesmesse vom Kalender.

 

 24.5..2024-B-II – 7..Woche im Jahreskreis-3.W.- Gebet für Frieden und für die Kirche der Zukunft-Jahr des Gebetes-Marienmonat-

 

Esther-Dagmar-Franz Pfanner-Vinzenz v Lerins-Tag des Gebets f d Kirche in China ‚Maria Hilfe der Christen‘-Jak.5,9-12/103/Mk.10,1-12)

 

 

 

 

 

 

 

‚ Maria, Maienkönigin segne alle unsere Familien‘

 

‚Hilfe der Christen, stütze die Christen und ihre Gemeinden in China‘

 

 

 

 

 

 

 

 

Exerzitien in Stille in deutscher Sprache Foyer de Charité in Châteauneuf de Galaure (F) Urlaub und Stille für Leib und Seele Vom 29. Juli bis 4. August 2024 Auskunft/Einschreibung für die Busreise aus Ostbelgien: Bettina Schroeder 087 – 65 67 76 bettina_schroeder@hotmail.com

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 Das Jahr 2024 ist u.a. ein besonders Wahljahr, Wahlen im Juni und im Herbst.

 

 

Zu diesen Ereignissen, besonders für Europas Zukunft von besonderer Bedeutung, haben die katholischen Bischöfe der Euregio einen gemeinsamen Hirtenbrief herausgegeben. Am Lebensort und Begräbnisort von Robert Schuman haben am 8.4.2024 unterschrieben: die Bischöfe von Luxemburg, Metz, Verdun, Troyes, Trier, Lüttich, Namur und Nancy-Toul.

 

Einige Exemplare liegen in den Kirchen aus.

 

Der Text in deutscher Sprache ist auch abzurufen unter:

https://paulinus-bistumsnews.de/aktuell/news/artikel/Frischer-Wind-fuer-Europa/

  HIRTENBRIEF DER BISCHÖFE DER EUREGIO ZUR EUROPAWAHL AM 9. JUNI 2024 Frischer Wind für Europa © generiert über AI Realisation und Konzeption: Service communication du diocèse de Metz 2 Hirtenbrief Euregio 2024

 

Liebe Brüder und Schwestern, Als Bischöfe verschiedener Grenzdiözesen in Westeuropa und Mitglieder einer Gruppe, die wir «Euregio» getauft haben, sind wir uns bewusst, welche Bedeutung die am 9. Juni 2024 stattfindenden Wahlen für die Zukunft der Europäischen Union haben. Aus diesem Grund möchten wir uns an Sie, unsere europäischen Brüder und Schwestern, wenden, um unsere Überzeugungen und Sorgen mit Ihnen zu teilen. Ausgehend von der europäischen Geschichte, ihrer Stärken und Krisen, werden wir grundlegende Werte Europas herausarbeiten und ein Projekt Europa formulieren, das entwickelt werden muss, um Europa neuen Schwung zu verleihen. Dann werden wir sehen, welche Mittel wir dazu einsetzen müssen und wie wir sie bei den nächsten Wahlen anwenden können.

 

1.       Die europäische Geschichte: Vielfalt und Einheit

Wir Europäer müssen bedenken, was unsere Geschichte uns gelehrt hat und was wir daraus gemacht haben, um die Ressourcen und Fähigkeiten, die uns heute zur Verfügung stehen, optimal zu nutzen

 Im Laufe der Geschichte haben die Völker Europas Bemerkenswertes hervorgebracht. Die Römer schenkten uns ihre Sprache und mit ihr ihre geschriebenen Gesetze und die Schätze einer Zivilisation, die von der Intelligenz der Griechen geprägt war. Das Judentum schuf ein Netzwerk kultureller und spiritueller Solidarität, das seine Tore zum Orient und zu Afrika öffnete. Die Migration der Germanen in das Römische Reich im 4. Jahrhundert führte in Europa zur Überlagerung zweier Kulturen, der lateinischen und der germanischen, und dann zu ihrer gegenseitigen Integration durch die Christianisierung, insbesondere der Franken nach der Taufe Chlodwigs (498). Dies führte zur Einführung einer neuen politischen Ordnung, der Grundlage der heutigen Staaten, nach dem Vertrag von Verdun (843), der das Reich Karls des Großen, des «Vaters Europas», wie er genannt wurde, in drei Teile teilte. Die Ankunft der Slawen im 9. Jahrhundert brachte einen neuen kulturellen Pol in Osteuropa hervor und trug dazu bei, ein Europa mit zwei Lungen zu schaffen, wie Papst Johannes Paul II. dies bezeichnete. Das Evangelium Christi kam, um im Mittelalter einen spirituellen “Kitt” zwischen diesen verschiedenen Kulturen zu bilden und die Bevölkerung mit einem neuen Anspruch für die Achtung jeder Person, den Dienst an den Schwachen und eine grenzenlose Hoffnung zu öffnen. Der Islam brachte die Algebra, die arabischen Zahlen, die Öffnung für die arabische Kultur und die Verbindung mit Asien über die Seidenstraße. Was können wir aus all dem machen, damit Europa heute mit neuer Dynamik erfüllt werden kann?

 Europa hat sich auf vielfältige Weise eine geistige und kulturelle Einheit geschaffen. Denken wir an die von der Regel des heiligen Benedikt inspirierten Abteien, die sich über den ganzen Kontinent erstreckten, an die großen Märkte des Mittelalters, die viele Männer und Frauen auf den Weg brachten, um ihre Produkte in anderen Teilen Europas anzubieten, an die Universitäten, zwischen denen Studenten und Lehrer hin- und herpendeln konnten. Denken wir an die gotischen Kathedralen, die die europäische Landschaft prägen und von einer großen architektonischen Verbundenheit zwischen den verschiedenen Ländern zeugen, an die polyphonen und symphonischen Musikwerke, die sich grenzüberschreitend verbreiteten, und an den allgemeinen Gebrauch des Lateinischen als Sprache der intellektuellen und religiösen Kommunikation: All dies sind Marker einer Einheit, die Zeit und Geschichte überdauert hat. Wenn auch manchmal mit Mühe, so überwinden sie doch die Geschichten von Rivalitäten zwischen Völkern, von Expansionsbestrebungen und von Ausbeutung und Kolonialisierung, die insbesondere durch die industrielle Revolution ausgelöst wurden. Die beiden Weltkriege 1914-1918 und 1939- 1945 haben dem europäischen Kontinent und dem Rest der Welt Verderben und Verwüstung gebracht. Der Völkermord an den Juden, die Schoah, mit sechs Millionen Toten und die vielen Opfer des Zweiten Weltkriegs unter den Menschen in allen Ländern zeigten, zu welchen Grausamkeiten Krieg führen kann. Hirtenbrief Euregio 2024 Nach dieser Tragödie und nur wenige Monate nach der Gründung des Europarats wurde die Europäische Union für den Frieden in Form der 1951 entstandenen EGKS (Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl) gegründet. Diese Konstruktion wurde vom ehrwürdigen Diener Gottes Robert Schuman, Konrad Adenauer, Alcide De Gasperi und Paul-Henri Spaak ausgearbeitet und am 25. März 1957 in den Römischen Verträgen festgelegt. Nach dem Ende des Krieges 1939-45 war man überzeugt, dass die Besiegten nicht gedemütigt werden sollten. Man darf den historischen Impuls nicht vergessen, der von Robert Schumans Erklärung vom 9. Mai 1950 ausging: «Der Weltfrieden kann nicht ohne schöpferische Anstrengungen bewahrt werden, die den Gefahren, die ihn bedrohen, angemessen sind. Der Beitrag, den ein organisiertes und lebendiges Europa zur Zivilisation leisten kann, ist für die Aufrechterhaltung der friedlichen Beziehungen unerlässlich». Diese Solidaritäten ließen eine neuartige politische Realität entstehen, die die Zugehörigkeit jedes Volkes in Europa zu einer nationalen Gemeinschaft mit dem freien Beitritt jeder Nation zu einem Pakt der Solidarität zwischen ihnen allen verbindet. Dieser Pakt ist mit Verpflichtungen verbunden, die freiwilligen Partnern auferlegt werden, und beruht auf einem Fundament gemeinsamer Werte, die darauf abzielen, eine Einheit über die Vielfalt jeder dieser Nationen hinaus zu schaffen. Frischer Wind für Europa Eine europäische  Kultur Die Schaffung von Frieden

Der Pakt wollte diese Vielfalt zugunsten einer Einheit integrieren, die reich an Ressourcen und in der Lage ist, diese für das Gemeinwohl ihrer Mitglieder einzusetzen, zu denen heute siebenundzwanzig Nationen mit mehr als 500 Millionen Einwohnern gehören. Sie alle sind Erben eines unendlichen Reichtums an Geschichte, Traditionen, wirtschaftlichen und kulturellen Ressourcen. Daher kann Europa sich nicht selbst beschreiben, ohne sich bewusst zu sein, was es zum Wohle aller teilen muss. Während heute der Krieg im Osten Europas und in vielen Teilen der Welt tobt, während der zivile Frieden in unseren Gesellschaften bedroht und untergraben wird, gewinnen die Worte Robert Schumans wieder an Aktualität. Sie waren etwas in Vergessenheit geraten. Die Kriterien für den Beitritt eines Landes zur Europäischen Union waren im Wesentlichen statistisch-aufzählbar geworden. Der Krieg in der Ukraine kehrt die Beitrittskriterien wieder um. Das feste Bekenntnis zu demokratischen Prinzipien und Werten wird wieder zur Priorität, um in die Europäische Union aufgenommen zu werden. 

 

 III. Europäische Werte

…Inmitten der Vielfalt der Nationen haben die Europäer gemeinsame Werte, die sie vereinen und die ihnen manchmal erst auf anderen Kontinenten bewusst werden. Hier einige Beispiele.

Bedeutung der Person

Um Europa voranzubringen, muss zuerst das Leid der Schwächsten berücksichtigt werden, denn Europa darf kein Club der Wohlhabenden sein. Es ist eine Gemeinschaft, die den Menschen mit seinen Schwächen und Bedürfnissen in den Mittelpunkt der gemeinsamen Interessen stellt. Wenn man diese Bedürfnisse untersucht, stellt man sehr schnell fest, dass sie den Einzelnen betreffen, seine soziale und wirtschaftliche Eingliederung, die Ausbildung und Beschäftigung sowie die Solidarität aller. Diese Fragen müssen zu einem unverzichtbaren Bestandteil unseres Projekts Europa werden. Das zu errichtende Europa muss sowohl die wirtschaftliche Entwicklung als auch die Geschwisterlichkeit zwischen den Völkern fördern. Die Herausforderung für das heutige Europa besteht darin, zu einem gemeinsamen Ansatz zu gelangen, der dem Wohl aller dient. Dieser Ansatz kann nicht als selbstverständlich vorausgesetzt werden.

Die Vielfalt der Nationen

Die Besonderheiten jedes Einzelnen und die Stärken jeder Nation bilden einen für die Bewältigung der Zukunft wertvollen gemeinsamen Schatz. Papst Franziskus ruft Europa immer wieder zu einem Aufbruch auf. Bereits Papst Pius II. warf 1458 in seinem Buch «De Europa», dem weltweit ersten Buch über Europa, den christlichen Nationen ihre Uneinigkeit vor. Europa mit seiner reichen Geschichte ist dazu berufen, eine Mission zu erfüllen, nämlich im Zusammenprall der Kulturen, im Konflikt der Ideologien und in der Komplexität der wissenschaftlichen Revolutionen den Menschen zu bewahren, der offen für andere ist, der auf Dialog und Teilen bedacht ist, im Dienste des Gemeinwohls.

Sehnsucht nach Frieden

Der Frieden bleibt heute eine Herausforderung für alle und insbesondere für die Christen in Europa. Eine neue Konfrontation findet, mit Beteiligung der Weltmächte, auf europäischem Boden statt, der doch eigentlich seit den Römischen Verträgen dem Frieden geweiht ist. Suchen wir nach neuen Worten und kreativen Zeichen, die Christen setzen können, um den Frieden in der Welt zu schaffen und zu festigen und um Europa zu einem glaubwürdigen Akteur des Friedens zu machen. Frieden muss auf allen Ebenen zu einer Sicherheit führen, die die Bürger brauchen, um ein würdiges Leben zu führen. Die Europäische Gemeinschaft ist aus einem Friedensprojekt entstanden, das ehemalige Feinde, die zu Brüdern geworden sind, versöhnt hat. Das Erstarken von Nationalismen bedroht diese Fortschritte. Natürlich belasten die Flüchtlingsfrage und die Frage nach einem Islam auf europäischem Boden die Debatte schwer. Aber wir glauben, dass ein Zusammenleben nicht nur möglich, sondern sogar lebenswichtig ist, um Extremismus zu verhindern und zurückzudrängen. Um dies zu erreichen, müssen wir der Versuchung widerstehen, uns auf uns selbst zurückzuziehen.

Gerechtigkeit und Solidarität

Die Sorge um den Frieden, die weithin geteilt wird, kann nicht verstanden und aktiviert werden ohne Aufmerksamkeit für die Gerechtigkeit, einschließlich der internationalen Gerechtigkeit, und die hartnäckige Verteidigung der Menschenrechte, wo immer sie verletzt werden. Wir sind die Hüter der großen Errungenschaften Europas: Gewissensfreiheit, Freiheit der Rede, Religionsfreiheit, Achtung der Menschenrechte, universelle Geschwisterlichkeit. Europa muss diese tief verwurzelten Werte weiterhin mit Leben erfüllen. Wir müssen es aber auch wollen. Die Werte Frieden, Gerechtigkeit, Solidarität und Achtung der Rechte, die am besten geeignet sind, um das Wohl aller zu erreichen, haben sich nicht von Kriegen oder individualistischen und diskriminierenden Strömungen hinwegfegen lassen, selbst wenn diese Werte in großer Gefahr waren. Aus diesem Grund müssen wir fest an die Zukunft Europas glauben. Europa war ein Kampfplatz für den Triumph des Guten, und es wird triumphieren, wenn wir uns für die Institutionen, die wir ihm geben wollen, und für die Verpflichtungen, die wir bereit sind einzugehen, einsetzen. Auf dem Spiel steht ein an Werten reiches Europa, von denen der wichtigste die Solidarität zwischen Gemeinschaften und Bürgern im Dienst des Gemeinwohls ist. 

V. Die Mittel für unsere Verpflichtungen

Um unsere Träume von einer neuen Dynamik Europas zu verwirklichen, müssen wir auf verschiedene Mittel setzen. Lassen Sie uns einige davon nennen.

Zivilgesellschaft

 Die Europäische Union ist eine hochentwickelte und ziemlich gut koordinierte Wirtschaftsinstanz mit einer gemeinsamen Währung in 20 Ländern, dem Euro, der von allen verwendet wird, einem Kampf gegen Korruption und einer Regulierung des internationalen Handels. Aber sie tut sich schwer damit, die Völker zu vereinen und soziale und kulturelle Gegebenheiten zu berücksichtigen; daher wird sie von vielen Europäern als normatives Korsett wahrgenommen, das von seelenlosen Technokraten geleitet wird, deren Aufgabe es ist, Prinzipien umzusetzen, die das Zusammenleben ermöglichen sollen, die sich aber nicht um die wirklichen Probleme der Bürger kümmern. Damit dieses Zusammenleben aus dem Inneren heraus mitgetragen wird, muss es von einer Haltung wachgehalten werden, die von der Basis ausgeht, und von einem gemeinsamen Willen und einem Projekt getragen werden, nämlich dem Gemeinwohl aller europäischen Bürger zu dienen.

Soziales Leben

Es reicht nicht aus, Regeln für den freien Handel und den freien Wettbewerb aufzustellen. Die Verbraucher profitieren davon, nicht aber die Bürger, die Arbeitnehmer, Männer und Frauen, denn unsere wohlhabenden Gesellschaften lassen Millionen von Menschen außen vor. Wir dürfen uns also nicht mit einem Europa der einheitlichen Regeln zufriedengeben, sondern müssen ein Europa des gemeinsamen Lebens und des gemeinsamen Handelns aufbauen. Wir müssen uns bewusstwerden, dass Europa nicht die anderen sind, sondern wir, und es liegt an uns, dieses Projekt zu verwirklichen, das europäische Gebiet zu einem Raum des Wohlstands, des Friedens, der sozialen Gerechtigkeit, des Fortschritts bei den Menschenrechten zu machen, zu einem Sozialmodell, das alle Menschen einschließt und die Probleme, die ihre Zukunft belasten, in Angriff nimmt. Auf diese Weise wird es nicht möglich sein, die enorme Frage der Ökologie in spaltender und egoistischer Weise anzugehen.

Das christliche Erbe

Auf diesem Weg stellt sich eine grundlegende Frage. Europa verfügt über ein immenses, vom Christentum geprägtes Erbe: Was wollen wir daraus machen? Papst Franziskus sagte in einem Interview mit der Zeitung «La Croix» im Jahr 2016: «Europa, ja, hat christliche Wurzeln. Das Christentum hat die Pflicht, sie zu bewässern, aber in einem Geist des Dienens wie bei der Fußwaschung (Joh 13,1-17). Die Zukunft des Christentums für Europa ist der Dienst». Die Antwort auf die Frage liegt also nicht in einer Kultur der reinen Bewahrung, sondern im Dienst an neuen Beziehungen zwischen den Völkern und dem Aufbau eines gemeinsamen Projekts, das von den traditionellen Werten genährt wird, die den europäischen Kontinent in der Geschichte bereichert haben. Jesus selbst verbindet den Frieden mit dem Atem des Heiligen Geistes. Nach seiner Auferstehung sagte er zu seinen Jüngern: «’Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch’. Nachdem er so gesprochen hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: ‘Empfangt den Heiligen Geist’» (Joh 20,21-22). Der Geist Christi weht uns heute an, damit wir seine Friedensboten sind, in der Nachfolge Schumans, der schrieb: «Unser Ziel muss es sein, eine geistige Gemeinschaft unter den Menschen und zwischen den Nationen zu schaffen. Diejenigen, die das Glück haben, dazu beitragen zu können, werden durch ihren Geist der Brüderlichkeit, der auf einer christlichen Auffassung von Freiheit und Menschenwürde beruht, zu den besten Baumeistern eines erneuerten und geeinten Europas gehören» («La mission de l’Europe», in: Pax Romana, 1951; abgedruckt in «La politique pour vocation», Salvator, 2022, S. 119).

Kreativität

Was auf dem Spiel steht, ist das Streben nach einem an Werten reichen Europa, wobei die wirksame Solidarität zwischen Gemeinschaften und Bürgern im Dienst des Gemeinwohls am dringlichsten ist. Zu den Stärken, die die europäische Seele kennzeichnen, gehören Kreativität, Erfindungsgeist, die Fähigkeit, sich selbst zu finden und über die eigenen Grenzen hinauszugehen. Nach einem gewaltigen Konflikt hat sie der Menschheit gezeigt, dass Soziales Leben Das christliche Erbe Kreativität ein Neuanfang möglich ist. Das Haus wurde am Anfang von Staaten errichtet, die nicht zwangsweise vereint waren, sondern sich aus freien Stücken für das Gemeinwohl entschieden, für den Wunsch, jedem Bürger, ob Sieger oder Besiegter, den Zugang dazu zu ermöglichen. Wie der Historiker Arnold Toynbee (1890-1975) in «A Study of History» schreibt: «Zivilisationen entstehen als Antwort auf eine Herausforderung und sie gehen zugrunde, wenn ihre kreativen Kräfte nicht mehr in der Lage sind, sich geeignete Gegenmaßnahmen für die neuen Herausforderungen, die auf sie einstürzen, auszudenken».

Politischer Dialog

Vielerorts ist das Gemeinwohl nicht mehr das primäre Ziel, das verfolgt wird. An seine Stelle treten Forderungen, und das ist ein fruchtbarer Boden für identitäre Rückzugsbewegungen, die Brücken abreißen und Mauern errichten. Die Herausforderung für unsere Demokratien besteht darin, wieder einen politischen Dialog herzustellen, denn die Politik ist der größte Dienst am Gemeinwohl. Daher stellt die Wahl der Abgeordneten eine Herausforderung dar. Krieg, Gewalt und Terrorismus erschüttern das Gleichgewicht auf unserem Kontinent. Daher gilt es, eine Gemeinschaft von Männern und Frauen zu fördern, die wieder in den Dialog eintreten und die Aufgabe der weltweiten Solidarität mit den leidenden Völkern übernehmen.

Vielfalt der Völker

Was man auf jeden Fall sagen kann, ist, dass die Europäische Union eine junge Organisation auf einem alten Kontinent ist. Es handelt sich nicht nur um eine geografische Gegebenheit, sondern um ein politisches Projekt der Zusammenarbeit und dem teilweisen Verzicht auf Souveränität, um das Gemeinwohl und ein gutes Leben für alle zu sichern, unter Achtung der Vielfalt der Nationen. Einige beklagen die zu schnelle Ausweitung der Zahl der Mitgliedsländer. Unserer Meinung nach geht es nicht um die Anzahl der Länder oder die Größe der europäischen Fläche. Europa ist kein Selbstzweck, der die Größe seines Wohlfühlbereichs und seinen Willen zur Einheit definiert. Wir plädieren für eine andere Philosophie: ein Europa als offene Gemeinschaft im Dienste eines großen Projekts der Einheit und des Friedens. Wie Robert Schuman ahnte, «nimmt Europa die universelle Solidarität der Zukunft vorweg». Dies verwässert oder löst die einzelnen Nationen in keiner Weise auf. Die Europäische Union ist untrennbar mit den Staaten verbunden, aus denen sie sich zusammensetzt. Diese müssen in ihr das volle Ausmaß ihrer Entwicklung finden. Andernfalls wäre sie wie «ein Skelett ohne Fleisch». Die Stärke dieses Europas ist sein Solidaritätsprojekt, das nur durch die Einbeziehung der Völker verwirklicht werden kann, ein Projekt, das die Fortführung seiner Gründungswerte ist: Versöhnung, Frieden und Stabilität durch Solidarität zwischen allen.

Integrale Ökologie

Vor uns liegt eine Reihe großer Aufgaben: Es geht um die Zukunft des Menschen in der Beziehung zu seinen Mitmenschen und zur Welt und um die Wahrung seiner Identität angesichts der großen technologischen Revolution, in die wir eingetreten sind. Europa als Güterund Wertegemeinschaft wird uns für ihre Bewältigung stärken. Der Weg der «integralen Ökologie», den uns Papst Franziskus in seinen Enzykliken «Laudato si’» und «Laudate Deum» vorzeichnet, ist dafür ein wertvolles Werkzeug: Politischer Dialog Vielfalt der Völker Integrale Ökologie  Mit diesem Begriff der «integralen Ökologie» zeigt der Papst, dass die verschiedenen Aspekte der Ökologie (Umwelt, Klima, Biodiversität) mit den verschiedenen Dimensionen des menschlichen Lebens verbunden sind, insbesondere mit dem Schicksal der Ärmsten und dem spirituellen Leben jeder Person.

Eine integrative Stadt

 Europäer, wir müssen der ganzen Erde etwas zurückgeben, das dem entspricht, was wir erhalten haben. Etwas, das entwickelt, so wie wir entwickelt wurden. Europa ist in der Tat ein Kontinent, der durch den Reichtum seiner Quellen viel entwickelt hat und entscheidende Fortschritte für die Menschheit hervorgebracht hat. Wir haben die Wahl: diesen Reichtum einem Projekt anzuvertrauen, das uns transzendiert - dem Projekt, das das Evangelium zum Ausdruck gebracht hat - oder unsere Endziele in unserer Endlichkeit einzuschließen. Wozu sind die Europäer von heute bereit? Ein Europa zu fördern, das den Menschen wieder in den Mittelpunkt der gemeinsamen Interessen stellt? Wie der Präsident der Katholischen Aktion Italiens, Giuseppe Notarstefano, sagt: « E u r o p a m u s s wirklich zur Stadt d e s M e n s c h e n werden, wenn es leben soll». Wenn man sich mit der Realität auseinandersetzt, kann man wirksam für ein Europa handeln, das sich selbst erneuert und inklusiver wird. Welchen Traum sollen wir also Eine integrative Stadt verfolgen? Es kann nur ein kollektiver Traum sein, von Männern und Frauen, ob jung oder alt, die denselben Weg gehen. Wir wollen ein Europa, das die Geschwisterlichkeit zwischen den Völkern ebenso wie die wirtschaftliche Entwicklung fördern kann.

VI. Die Europawahlen und ihre Herausforderungen

 Das Europa, für das wir zur Wahl aufgerufen sind, muss ein Raum der Zukunft, der Partnerschaft und der internationalen Verantwortung sein. Mit diesem Brief möchten wir dazu beitragen, dass möglichst viele Menschen trotz der aktuellen Bedingungen wieder Lust auf das Abenteuer Europa bekommen.

Probleme, denen man sich stellen muss

Um diese Zukunft zu gestalten, sind wir aufgerufen, unsere Stimme abzugeben. Wir sollten uns diesem Aufruf nicht entziehen, da wir einige grundlegende Erwartungen vor Augen haben: ein gemeinsames Bedürfnis nach Sicherheit, A u s b i l d u n g s - u n d Arbeitsperspektiven für junge Menschen, e i n e b e s s e r e B e w ä l t i g u n g v o n Umweltproblemen wie die globale Erwärmung, die Luftqualität, die Artenvielfalt und die fossilen Energien sowie ein gerechter und solidarischer Ansatz in der Frage der Aufnahme von Migranten.

Die Öffnung für den Fremden

 In dem Moment, in dem wir für ein Europa des Gemeinwohls stimmen, das persönliche Egoismen fernhält, müssen wir uns der neuen Herausforderungen bewusstwerden, denen wir uns stellen müssen, und der ethischen Bedeutung der Wahl, die wir zu treffen haben. Der Weltfrieden kann nicht ohne kreative Anstrengungen bewahrt werden, die den Gefahren, die ihn bedrohen, angemessen sind. Und damit Europa den ethischen Herausforderungen von heute gewachsen ist - den Herausforderungen der Gerechtigkeit, der Solidarität, der Achtung der Rechte und der Freiheit -, müssen alle gleichermaßen von der Sorge um das Gemeinwohl unserer europäischen Vaterländer beseelt sein. Es ist ein neuer Humanismus, der auf der Grundlage der Fähigkeit zu integrieren statt auszuschließen, auf der Grundlage einer Synthese der Kennzeichen der unterschiedlichen Kulturen entstehen muss. Dann können wir uns darauf freuen, die Barrieren zu überwinden, die uns voneinander trennen. Der europäische Humanismus ist ein Humanismus des Dialogs. Er ist eine Verpflichtung, jeden als wertvollen Gesprächspartner anzuerkennen. Es geht darum, den Anderen, den Fremden, den Migranten, den Angehörigen einer anderen Kultur, als jemanden zu betrachten, dem man zuhören muss. Auf dieser Grundlage können neue kulturelle, philosophische und religiöse (und nicht nur wirtschaftliche) Koalitionen aufgebaut werden, die auf die Verwirklichung einer integrierten und versöhnten Gesellschaft abzielen.

Die Sorge um junge und ältere Menschen

Dazu soll die Abstimmung am 9. Juni 2024 führen. Es geht vor allem darum, an die jungen Menschen zu denken, die mit ihren Träumen und ihrer Weise zu leben, sich auszutauschen, in Dialog zu sein, Dinge zu teilen, den europäischen Geist prägen. Durch diese Wahlen sollten wir sie zu Protagonisten der Zukunft machen. Wie können sie das sein, wenn sie keine würdige Arbeit haben, wenn sie die ersten Opfer der steigenden Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind? Sie werden anderswo nach Idealen und Sinn suchen, weil wir ihnen diese nicht mehr bieten. Es besteht die Gefahr, dass sie durch Drogen und Süchte zermürbt werden. Glücklicherweise spüren wir einen ethischen und spirituellen Aufbruch unter den Jugendlichen und sind ihnen dafür dankbar. Ältere Menschen zeigen oftmals ihre Dynamik in der ehrenamtlichen Arbeit, obwohl sie bereits Rentner oder Pensionäre sind. Sie verdienen es, bis zu ihrem letzten Atemzug geschätzt zu werden. Aber sie laufen auch Gefahr, an den Rand gedrängt zu werden. Dasselbe gilt für Menschen mit Behinderungen oder anderen Gebrechen. Das Leben muss von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod geschützt werden.

Wirtschaftliche Herausforderungen

Eine der Herausforderungen dieser Europawahlen ist die Einführung einer neuen Wirtschaft, die nicht auf Profit basiert, sondern eine soziale Wirtschaft, die den Zugang zu Arbeit und Land garantiert, mit anderen Worten, es ist die Wiederentdeckung eines Humanismus, dessen Wiege und Quelle Europa war. Es wurde oft daran erinnert, dass das vereinte Europa eine der größten Wirtschaftsmächte der Erde ist. Sind wir uns bewusst, welcher Handlungsspielraum sich daraus ergibt? Die Länder der Europäischen Union bringen nicht nur erhebliches Finanzkapital zusammen, sondern auch technologische, wissenschaftliche, kulturelle und menschliche Reichtümer. Auch die Agrarpolitik wirft viele Die Öffnung für den Fremden Die Sorge um Wirtschaftliche Herausforderungen ökonomische und ökologische Fragen auf, die in letzter Zeit verstärkt sichtbar wurden

Solidarität

. Die Frage, die sich Europa wie jede andere menschliche Gemeinschaft stellen muss, ist die Frage nach den Werten, auf die man sich beruft, den Zielen, die man verfolgt, und den Mitteln, die man einsetzt, um sie zu erreichen. Die Frage nach der Wahl der Werte, Ziele und Mittel fordert uns als Christen heraus und steht im Mittelpunkt der Abstimmung, die wir durchführen werden. Denn es stehen Männer und Frauen, Gruppen und Gemeinschaften auf dem Spiel, die nicht alle die gleichen Möglichkeiten haben, deren Interessen sich manchmal widersprechen können und deren Solidarität gestärkt werden muss. Die Entscheidungen, die getroffen werden, sind daher von großer Tragweite. Die Wiederentdeckung unseres gemeinsamen Reichtums, unserer historischen und kulturellen Nähe vom Atlantik bis zum Ural, die ein solches Projekt nicht zu einer Abstraktion, sondern zu einer konkreten Vision, zu einem Traum mit Fundament macht, kann unserer Stimmabgabe einen Sinn verleihen.

Die Wahl des Evangeliums

 Die Europäer werden von denselben grundlegenden Wünschen angetrieben wie alle Menschen: dem Wunsch, etwas zu besitzen, selbstbestimmt zu sein und respektiert zu werden. Davon ausgehend müssen wir uns die Frage nach unseren vorrangigen Werten in Europa stellen. Das Evangelium fordert uns auf, die Solidarität mit den Armen zu bekräftigen, anstatt das Prestige der Großen zu stärken. Denken wir an die Worte Jesu in der Synagoge von Nazareth: «Man gab ihm das Buch des Propheten Jesaja. Er öffnete das Buch und fand die Stelle, wo geschrieben steht: „Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn er hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe. Dann schloss er die Buchrolle, gab sie dem Synagogendiener und setzte sich. Die Augen aller in der Synagoge waren auf ihn gerichtet. Da begann er, ihnen darzulegen: ‚Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt.‘« (Lk 4,18- 21). Auch heute erfüllt sich dieser Einsatz für die Armen durch den Hauch des Geistes und offenbart die Gegenwart Gottes. Warum kann man sagen, dass das Projekt des europäischen Einigungswerks ganz besonders ein Projekt für Christen ist? Weil sich Christen auf eine grundlegende Charta berufen können, die Christus ihnen in der Bergpredigt hinterlassen hat, in diesem Fall die Seligpreisungen (Mt 5, 6.9): «Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit, denn sie sollen satt werden. Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden». Die Gnade Gottes geht über die Selbsthingabe Christi an die gesamte Menschheit. Eine Wahl zu treffen und dabei beurteilen zu können, was angemessen ist, setzt voraus, dass wir den Anderen mit seiner Geschichte, seinen Traditionen und seiner Tiefe kennen lernen. Das ist nicht nur eine Sache des Tourismus oder von Studien, sondern eine Sache der Begegnung, der Offenheit und des Willens, gemeinsam die Wahrheit zu finden. Dabei können auch Schwierigkeiten eine Kraft sein, die Einheit und neue Dynamiken der Menschlichkeit fördert. Um dies zu erreichen, müssen wir zur Solidarität Die Wahl des Evangeliums  der von unserer gemeinsamen kulturellen und spirituellen Geschichte genährt wird. Es ist ein Humanismus, der offen ist für das Anderssein und die Vielfalt der Kulturen, der offen ist für Fremde und Migranten. Es ist ein Humanismus, der den Dialog fordert und sich auf unsere Kontakte und Begegnungen stützt. Es ist ein Humanismus, der unsere Wirtschaft dynamisiert, indem er die Arbeitsfähigkeit jedes Einzelnen fördert. Dann können wir uns darüber freuen, dass wir die Abschottung überwinden, die uns voneinander zu entfernen droht. Es ist ein Weg, der uns befähigt, jeden als wertvollen Gesprächspartner anzuerkennen und eine integrierte oder versöhnte Gesellschaft aufzubauen. Der europäische Humanismus ist ein Humanismus, der auf der Achtung der Person und der Solidarität beruht. Die Person mit ihrer Besonderheit und ihren Plänen steht im Mittelpunkt der Europäischen Union, sei es das Kind, der Jugendliche, der Erwachsene, der ältere Mensch, der Gesunde oder der Kranke, der Einheimische oder der Fremde, der Mann oder die Frau. Um die Achtung der Person zu verwirklichen, ist Solidarität unerlässlich. Sie ermöglicht es, diejenigen, die sich in Armut, Krankheit, Wählen im Blick  Solidarität der Tat, zur konkreten Großzügigkeit zurückkehren, von der Robert Schuman in seiner Erklärung vom 9. Mai 1950 sprach: «Europa wird nicht auf einen Schlag und auch nicht in einem Gesamtwerk entstehen: Es wird durch konkrete Maßnahmen entstehen, die zunächst eine Solidarität der Tat schaffen». Ein gemeinsames Europa entsteht, indem wir gemeinsam handeln, wie es die Väter Europas getan haben.

 

Schlussfolgerung:  Neue Herausforderungen, frischer Wind

Wenn wir für ein Europa des Gemeinwohls und nicht der persönlichen Egoismen stimmen, müssen wir uns der neuen Herausforderungen bewusstwerden, die wir zu bewältigen haben, und der ethischen Verantwortung, die in der Wahl liegt, die wir zu treffen haben. Es bedarf eines neuen Impulses, um sich für die Einheit in Vielfalt und für den Einzelnen in Solidarität zu entscheiden.

Sich für Einheit in Vielfalt entscheiden

Damit Europa den ethischen Herausforderungen von heute gewachsen ist, den Herausforderungen der Gerechtigkeit, Solidarität, Achtung der Rechte und der Freiheit, müssen alle gleichermaßen von der Sorge um das Gemeinwohl unserer europäischen Vaterländer und von der Sorge um die Einheit in der Vielfalt beseelt sein. Dies ist die Voraussetzung dafür, dass wir in Europa in Frieden leben und zum Frieden in der Welt beitragen können. Der Weltfrieden kann nicht ohne schöpferische Anstrengungen bewahrt werden, die den Gefahren, die ihn bedrohen, angemessen sind.

Wählen im Blick auf den Menschen, in solidarischem Bewusstsein

Es ist ein neuer Humanismus, der auf der Grundlage der Fähigkeit, zu integrieren statt auszuschließen, entstehen muss, auf der Grundlage einer Synthese der Merkmale der verschiedenen Kulturen. Es ist ein Humanismus, in  solidarischem Bewusstsein auf den Menschen, in Niedergeschlagenheit oder Marginalisierung befinden, zu unterstützen und wieder aufleben zu lassen. Solidarität setzt soziale Sicherheit voraus, um die Familie zu unterstützen und ihr Wohlergehen zu ermöglichen, für Bildung zu sorgen, Arbeitslose oder von staatlicher Unterstützung abhängige Personen zu bezahlen, Kranke und Behinderte zu pflegen. Gerechtigkeit, integrale Ökologie und Sozialgesetzgebung bilden die Grundlage des europäischen Humanismus. Kreativität, Spiritualität, Geschwisterlichkeit und - für uns Christen - der Geist des Evangeliums verleihen unserem Europa den frischen Wind, den es braucht. Mögen wir uns, wenn wir unsere Stimmzettel in die Wahlurne werfen, bewusst sein, dass wir für ein Projekt der Hoffnung stimmen.

 

 Scy-Chazelles, Wohn- und Begräbnisort von Robert Schuman, am 8. April 2024 + Jean-Claude Kardinal Hollerich, Erzbischof von Luxemburg + Stephan Ackermann, Bischof von Trier + Jean-Pierre Delville, Bischof von Lüttich + Philippe Ballot, Erzbischof-Bischof von Metz + Jean-Paul Gusching, Bischof von Verdun + Pierre-Yves Michel, Bischof von Nancy und Toul + Marc Stenger, emeritierter Bischof von Troyes + Pierre Warin, Bischof von Namur 16 Hirtenbrief Euregio 2024

Lichtglanz, täglich im Radio Sunshine

Zur Verschönerung des Hochaltars in der Taufkapelle hinten in der Kirche sind wir auf der Suche nach zwei Heiligenfiguren (keine Christusfiguren). 

Diese Figuren dürfen maximal 60 cm hoch und 20 cm breit sein. 

Wir suchen einen Heiligen Martin und eine Heilige Lucia. 

Wenn Sie einen Heiligen Martin oder eine Heilige Lucia haben,  die Sie der Pfarre dauerhaft und kostenlos zur Verfügung stellen möchten, dann melden Sie sich bitte beim Präsidenten des Kirchenfabrikrats, Herrn Jean-Marie Frings –Tel.  0494/699 234

Vielen Dank im Voraus.

www.radio-sunshine.info- dort eine Woche lang nachzuhören, und jeden Tag einen

 --„LICHTGLANZ“ in den Tag zwischen 8.30 u 9.00 oder im Netz- einen Tag lang

--Die Sonntagsmesse wird meist in Bild und Ton gesendet über YOUTUBE

„Messe" Pfarre Kelmis-"Maria Himmelfahrt“ ab Sonntag im Spätnachmittag.

 

 --Die Vorabendmesse aus Kelmis wird sonntags um 9.00 ausgestrahlt auf Radio SUNSHINE : 

 auf der Startseite unter "HOCHAMT" eine Woche lang zu hören.


Aktuelles in unserer Pfarre


Sonntags- und Samstagsabendmessen

Die Videoaufnahmen der Sonntagsmessen und die Audioaufnahmen der Samstagsabendmessen sind nun hier.


Programm Foyer Jean Arnolds

 

Foyer Jean Arnolds
Sier 2, 4850 Moresnet / Belgien

Tel. & Fax: 0032 (0)87 / 78 42 66 E-Mail: foyer.jeanarnolds@gmail.com

- Jeden Montag um 19.00 Uhr,

  Heilige Messe mit anschließender Anbetung bis 20.30 Uhr

 

- Jeden dritten Montag nach der Heiligen Messe:

  Bibelteilen mit Pastor Leo Rixen

 

- Jeden 2. Samstag um 19.00 Uhr im Horebraum:

  Taizégebet

  Sich Zeit nehmen - Gottes Liebe in Gebet und Stille entdecken.

 

VoG Foyer Jean Arnolds Sitz: Im Peschgen 3, 4700 Eupen; Tel.: 003287557952 – 0032498648434;

e-mail: sylviezimmermann@hotmail.be;

 

Unternehmensnummer: BE 0418 256 476; IBAN: BE53 2480 2537 7553   BIC: GEBAB

Das Programm des Foyer Jean Arnolds zum Herunterladen:

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Programm Foyer Jean Arnolds 2024 (1. Halbjahr)
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Firmung 2026

Deine Anmeldung zur nächsten Firmvorbereitung

Bist du 2009 oder 2010 geboren und möchtest deinen Glauben vertiefen, so melde dich schon jetzt
für die Firmung 2026 im Pfarrhaus oder an firmungkelmis@outlook.com

 



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Anmeldung Firmvorbereitung 2025-26.pdf
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Taufe und Hochzeit Info

Mehr Info

finden sie hier

Wir möchten sie auch darauf aufmerksam mache, dass ihr Kind in Gemeinschaft mit anderen Kindern getauft wird
(max. 2)

weiteres finden sie hier

Votre enfant sera baptisé avec d'autres enfants. (max. 2).

vous trouverez plus d'informations en cliquant ici

 

Brautpaare unserer Pfarrgemeinde, die im Jahre 2023 kirchlich heiraten wollen, mögen sich bitte zwecks Terminabsprache und Planung bitte rechtzeitig, mindestens ein Jahr vor der Hochzeit, im Pfarrbüro melden. Bitte immer zuerst den Termin mit dem Pfarrer abstimmen, bevor Sie weitere Planungen anstellen.

Bitte bei Jubiläen wie z. B. Goldhochzeiten, etc., rechtzeitig vorher Termin-absprache im Pfarrbüro vornehmen, um Terminüberschneidungen zu vermeiden.

Die Trauungen finden um 11h00, 13h00 oder 15h00 statt.  Danke

 

Les jeunes mariés de notre paroisse qui veulent avoir un mariage à l'église en 2023, peuvent prendre rendez-vous (pour mieux planifier) dès maintenant, au bureau de la paroisse. (Également pour les mariages d’or et argent).

S'il vous plaît toujours d'abord prendre rendez-vous avec le curé

avant d’entreprendre toute autre planification. Merci

Weitere Infos hier